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Neue Impf-Empfehlungen veröffentlicht - Grippe-Impfung wird jetzt für alle Schwangeren empfohlen

(Frankfurt, 02.08.2010) Die Ständige Impfkommission am Robert Koch-Institut hat ihre Impfempfehlungen aktualisiert und im Epidemiologischen Bulletin 30/2010 veröffentlicht. Die wesentlichsten Neuerungen: die Empfehlung einer generellen Masern-Schutzimpfung für junge Erwachsene sowie die Empfehlung der Influenza-Schutzimpfung für alle Schwangeren.

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Systemwechsel im Gesundheitswesen - Apotheken werden überproportional belastet

(02.07.2010, BVDA -hf-) Was ist geworden aus den vollmundig verbreiteten Absichten der Koalitionäre aus CDU/CSU und FDP den dringend erforderlichen Wechsel im deutschen Gesundheitssystem herbeizuführen? Die Koalitionspartner sind meilenweit von diesem Ziel entfernt und jede Hoffnung, dass auch nur ein geringfügiger Systemwechsel eintritt, schwindet von Tag zu Tag. Weiterlesen...

Pharmahersteller zahlen keinen Herstellerabschlag GKV bittet Apotheker zur Kasse

Frankfurt, 26.05.2010 - Pharmahersteller und GKV-Spitzenverband sind nach monatelangen Verhandlungen noch immer uneins über die Modalitäten des Zwangsrabatts für Generikapräparte. Offenbar wollen die GKV-Kassen die ausstehenden Herstellerabschläge nunmehr bei den Apotheken einkassieren Weiterlesen...

Zulassung für bufexamachaltige Arzneimittel widerrufen

Frankfurt, 05.10.2010 –BVDA-) Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) hat die Zulassung für bufexamachaltige Arzneimittel am 5. Mai 2010 widerrufen, da man ein erhöhtes Risiko von Kontaktekzemen befürchtet. Somit dürfen Medikamente mit dem Wirkstoff Bufexamac, die gegen Entzündungssymptome der Haut angewendet wurden, beispielsweise bei Neurodermitis oder chronischem Ekzemen, in Apotheken nicht mehr abgegeben werden. Weiterlesen...

Bundesgerichtshof erlaub Arzneimittelversand für Haustiere

(Frankfurt, 03.05.2010 -BVDA-) Versandapotheken dürfen, nach einem Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) Tierarzneimittel verkaufen. Explizit weisen die Richter jedoch darauf hin, dass verschreibungspflichtige Arzneimittel und Medikamente für Nutztiere ausgenommen sind. Ein generelles Versandverbot schränke, aus Sicht der obersten Zivilrichter, jedoch die Berufsfreiheit der Apotheker übermäßig ein.   Weiterlesen...

Rabattverträge gefährden Therapiesicherheit

(Frankfurt, 29.04.2010 -BVDA-) Irritiert reagiert der BVDA – Bundesverband Deutscher Apotheker auf die Äußerung des DAV-Vorsitzenden, Fritz Becker, wonach die Apothekerschaft, gemeinsam mit den Krankenkassen, für Rabattverträge kämpfen, um so Kosten in Millionenhöhe zugunsten der Kassen einzusparen.  Weiterlesen...

Krankenkassen müssen sparen – auch bei sich selbst

(Frankfurt, 15.03.2010-BVDA) Bundesgesundheitsminister Dr. Philipp Rösler (FDP) beabsichtigt im Arzneimittelbereich rund zwei Milliarden Euro einzusparen. Wie nicht anders zu erwarten reicht dies, nach Ansicht der Krankenkassen natürlich nicht aus. Die unrealistische Forderung bewegt sich in einer Größenordung  von rund drei bis vier Milliarden Euro. Wieder einmal wird versucht, neben der Pharmaindustrie die Apotheken weiter auszupressen.
„Es ist gut, dass der Gesundheitsminister an die Arzneimittelausgaben ran will“, so Dr. Doris Pfeiffer, Vorsitzende des Spitzenverbandes Bund und fordert höhere Zwangsrabatte, insbesondere auch bei Apotheken. Die Bundesregierung müsse schnell handeln, damit die Einsparungen noch in diesem Jahr wirken, so die GKV-Chefin. Weiter...

Keine Schonkost für Apotheken

(Frankfurt, 28.01.2010-BVDA) Mit Unverständnis reagiert der Bundesverband Deutscher Apotheker (BVDA) auf die jüngsten Äußerungen der Fraktionsvorsitzeden Renate Künast „Bündnis 90/Die Grünen“. Weiter...

Schiedsstelle entscheidet zu Gunsten der Apotheken - BVDA weist Kritik von Steinmeier (SPD) zurück

(Frankfurt, 27.12.2009 –hf-) Nach rund einjähriger Verhandlungsdauer wurde durch die Schiedsstelle der Streit zwischen Krankenkassen und Apotheken entschieden. Demnach wird eine Absenkung des Zwangsabschlags, den Apotheken den Krankenkassen je abgegebener Arzneimittelpackung gewähren müssen, von 2,30 Euro auf 1,75 Euro erfolgen. Weiter...

Chance für konstruktive Neuausrichtung der Gesundheitspolitik

(Frankfurt, 28.09.2009) Als Chance für eine Neuausrichtung der Gesundheitspolitik bewertet der Bundesverband Deutscher Apotheker (BVDA) den Ausgang der Bundestagswahl. "In der Großen Koalition haben wir eine Gesundheitspolitik erleben und erleiden müssen, die im Kern falsch und einseitig kassenorientiert war", so der Verbandsvizepräsident Apotheker Thomas Hieble. "Das Zusammenwirken zahlreicher dirigistischer Steuerungsmechanismen einerseits und kaum umsetzbarer Arzneimittelrabattverträge andererseits hat die Apothekerschaft über die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit hinaus belastet. Von der neuen Bundesregierung erhoffen wir uns eine Politik, welche von den Bürgerinnen und Bürgern verstanden und akzeptiert wird und insbesondere die Apothekerschaft von unsinnigem bürokratischem Müll und unklar formulierten Gesetzestexten, wie beispielsweise die Auslegungen der Indikationsgleichheit bei Rabattarzneimitteln, befreit. Weiter ...

Apotheker beraten täglich zu Wechselwirkungen

(Frankfurt, 05.08.2009) Apotheker sollen sich, (laut einer Umfrage*) im Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK) zufolge,  zu wenig um mögliche Wechselwirkungen zwischen Arzneimitteln kümmern. Apotheker fragten bei Kunden zu selten nach, so die (TK). Nicht immer würde hinterfragt, welche Medikamente der Kunde - neben der aktuellen Verordnung - noch einnimmt.

Ein Apotheker muss die Kunden über die Arzneimittel beraten und vor möglicherweise gefährlichen Wechselwirkungen zwischen verschiedenen Mitteln warnen, so die Kasse. Bekämen Patienten Arzneimittel verschrieben oder kauften nicht verschreibungspflichtige Medikamente, sollten sie, nach Empfehlung der TK, bei Medizinern und Apothekern immer alle Mittel angeben, die sie einnehmen. Dies gelte auch bei vermeintlich harmlosen Naturarzneimitteln.

Der Bundesverband Deutscher Apotheker (BVDA) widerspricht dieser pauschalen Verurteilung. Zunächst müsse berücksichtigt werden, dass viele Kunden die ihnen verordneten Arzneimittel über einen längeren Zeitraum einnehmen und keiner Beratung bedürfen. Zudem sei im täglichen Apothekenbetrieb erkennbar, dass zahlreiche Kunden keine Beratung wünschen. Hierbei handele es sich mehrheitlich um Arbeitnehmer die zumeist beim Einkauf in Apotheken unter Zeitdruck stehen oder aus anderen Gründen keine Beratung wünschten. Auch sei oftmals die Art der Befragung gezielt so ausgerichtet, dass ein Auftraggeber zu einem gewünschten Ergebnis kommen könne. Die Art der Befragung sei seitens der TK bisher noch nicht öffentlich gemacht.

Der BVDA setze sich jedoch stets für eine noch bessere Kundenberatung ein. Dies insbesondere auch unter Berücksichtigung des enormen Aufklärungsbedarfs der Versicherten bei der Abgabe von Rabattarzneimitteln, wie beispielsweise bei den Versicherten der TK, die vermutlich ihre Versicherten nur mangelhaft oder gar nicht informiert hat.

„Kooperieren, aber richtig“

Wege der strategischen Partnerschaften für Apotheken

(Frankfurt, 13.07.2009) Wie Kooperationen in der Arzneimittelversorgung erfolgreich realisiert werden können verdeutlicht eine Studie „Apotheken-Kooperationen – Strategische Partnerschaften als Erfolgsfaktor“ der International School of Management (ISM).

Über 300 Apotheken, 17 Systemkooperationen und zahlreiche weitere Experten beteiligten sich an der Untersuchung der ISM.

„Es wird ganz deutlich, wie wichtig Kooperationen für die zukünftige Existenzfähigkeit der Apotheken sind – auch wenn diese aktuell nur eine sehr geringe Loyalität gegenüber ihrer Kooperation zeigen. Zwar hat das EuGH-Urteil vom 19. Mai noch etwas Zeit eingeräumt, diese sollte aber sinnvoll genutzt werden“, empfiehlt der Autor Prof. Dr. Ralf Ziegenbein, Er leitet an der ISM den berufsbegleitenden Studiengang „MBA Pharma Management“.

Insbesondere in Fragen zu Marketing und Vertrieb sieht der Gesundheitsexperte noch Unterstützungsbedarf. So bietet die Studie auf rund 60 Seiten einen professionellen Leitfaden für Apotheker, Verantwortliche von Kooperationszentralen und Mitarbeiter in Marketing und Vertrieb der Pharmaindustrie. Neben allgemeinen Grundsätzen  professioneller Kooperationen liefert die Studie Erfahrungsberichte aus anderen Branchen und zeigt volks- sowie betriebswirtschaftliche Modelle auf, die auf die Arzneimittelversorgung übertragen werden.  

Die Studie kann unter www.ism.de/bestellschein-ism-studie-2009.pdf bestellt werden. Sie ist für Apotheken zum Sonderpreis von 89 € – zzgl. MwSt. und Versand erhältlich.   

Bundessozialgericht:Praxisgebühr ist rechtmäßig

(Frankfurt, 27.06.2009) Das Bundessozialgericht hat im Juni  entschieden, dass die so genannte Praxis­gebühr, die Ärzte bei Praxisbesuchen von den GK V-Versicherten erheben müssen, nicht verfassungswidrig ist (Az.: B 3 KR 3/08 R)

Die Klage eines Versicherten hier­gegen blieb über allen Instanzen erfolglos. Verfassungsrechtliche Bedenken gegen die Praxis­gebühr werden letztendlich auch vom Bundessozialgerichts nicht gesehen. Vielmehr fügt sic die Praxisgebühr, nach Auffassung der Richter nahtlos in das System sonstiger Zuzahlungen, die von den Ver­sicherten der gesetzlichen Krankenversicherung bei der Inanspruchnahme von Leistungen der Krankenkassen zu entrichten sind, ein.

Vielmehr sei es  dem Gesetzgeber, im Rahmen seines Gestaltungsspielraumes erlaubt, die Versicherten über den Bei­trag hinaus zur Entlastung der Krankenkassen erlaubt auch Versicherte durch Zuzahlungen zu beteiligen.

 

EuGH bestätigt Verbot des Fremdbesitzes von Apotheken

(Frankfurt, 19.05.09,as)Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat das deutsche Fremdbesitzverbot an Apotheken in seinem Urteil bestätigt.Die Richter folgten sowohl dem Votum des Generalanwaltes Yves Bot, sowie den Stellungsnahmen der deutschen Bundesregierung und den meisten EU-Mitgliedsstaaten. Weiter ...

 

 

Fremdbesitzverbot garantiert Wettbewerb

Dr. Rolf Koschorrek (CDU) hat sich im Namen seiner Fraktion für den Erhalt des Fremdbesitzverbotes und eine Einschränkung des Versandhandels auf OTC-Arzneimittel ausgesprochen.Das Fremdbesitzverbot sei die Voraussetzung für einen fairen Wettbewerb, so Koschorrek. Weiter ...

 

 

Rabattvertrag der AOK Baden-Württemberg über die Antianämika wurde für unwirksam erklärt.

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